Mittwoch, 26. Dezember 2012

Meine Ausrüstung / Equipment



Fahrrad

Im Vorfeld der Tour musste mein Fahrrad - Marke CAMPUS, 28 Zoll, 27 Gang - erheblich umgerüstet werden. Unter anderem wurden folgende Teile neu angebracht:

Geschwungener Multifunktionslenker Zoom 
Damit habe ich verschiedene Griffpositionen , so dass beim   Fahren die Hände nicht so schnell einschlafen. Außerdem bietet diese Lenkerform mehr Platz, um das   Navigationssystem und den Kilometerzähler anzubringen

TUBUS-Cosmo Gepäckträger:   
An diesem Gepäckträger können die Radtaschen tiefer eingehängt werden, was sich positiv auf das Fahrverhalten auswirken sollte.

TUBUS-Lowrider: 
 Gepäckträger für das Vorderrad

Marathon Plus Bereifung von SCHWALBE:  
 Die Werbung verspricht, dass die Reifen damit "unplattbar" wären. Selbst Reißnägel könnten keine Schäden verursachen. Ich darf gespannt sein, wie sich dieser Reifen auf den 6000 Kilometern schlägt.

Nabendynamo DH-3N80 samt E-Werk von Busch & Müller:
 Damit erstrample ich mir meinen eigenen grünen Strom und kann während der Fahrt meinen Speicher-Akku Sanyo KBC-L2B laden. Über einen USB-Anschluss ist es dannhrend der Nacht möglich , z.B. ein i-Phone aufzuladen.
Auch kann ich mit einem weiteren Sanyo-Ladegerät während der Fahrt 2 leere AA eneloop-Batterien laden, die ich für das GPS-Gerät benötige. Bei voller Leistung sind die beiden Batterien allerdings nach rund 8 Stunden erschöpft.

Nabendynamo DH-3N80
E-Werk mit USB-Anschluss






 Des weiteren wurde der hintere Zahnkranz, die Kette und das Tretlager erneuert. Schutzbleche vorn und hinten schützen vor Spritzwasser. Ein mit Batterie betriebenes Rücklicht sollte bei einsetzender Dämmerung für zusätzliche Sicherheit sorgen. Auf ein Vorderlicht habe ich verzichtet. Diese Funktion könnte im Bedarfsfall meine extrem leistungsstarke Black Diamond Stirnlampe übernehmen. Einen ursprünglich für die Tour vorgesehenen Radständer habe ich inzwischen wieder demontiert. Bei voller Beladung würden die Schrauben des Ständers über kurz oder lang abbrechen und das Rad umfallen.

Werkzeug / Ersatzteile:  
Schaltauge, Schauch,  2 Bremsbacken, 12 Ersatzspeichen, Speichenspanner, Ersatzschrauben, 
2 Ersatz-Züge, Reparatur-Set für Reifenpannen, Kettenöl, 4 Reifenheber, Imbusschlüssel,
15er Schlüssel, Isolierband, Kabelbinder, Flachzange.

Nach den Umbaumaßnahmen hat sich das Gewicht des Rades ohne Gepäcktaschen von rund 12 auf  etwa 16 Kilogramm erhöht.
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  Zusätzlich erhät das Rad während der Tour zwei 20 Liter Ortlieb Hinterradtaschen und 2 etwas kleinere Ortlieb-Vorderradtaschen. Das Eigengewicht dieser Taschen beträgt zusammen 4450 Gramm. Hinzu kommt noch eine Ortlieb-Lenkertasche + Kartenfach mit einem Gewicht von 530 Gramm. 

Karten und GPS

Um Gewicht zu sparen, habe ich die Landkarten der neun zu durchfahrenden US-Bundesstaaten mit der Schere auf das Maß des Kartenfaches reduziert, so dass ich lediglich 26 kleine Kartenblätter mit mir führe, die allesamt in das Kartenfach passen. Die Blätter sind von Florida bis Kalifornien duchnummeriert, mit der Fahrtroute und den geplanten Übernachtungsorten versehen. Die gesamte Routenführung einschließlich der GPS - Daten, der Kilometerangaben und der Höhenangaben aller Orte befinden sich auch in meinem Tagebuch. Darin handschriftlich vermerkt sind auch Einkaufsmöglichkeiten, Bicycle-Shops und kostenlose Internet - Spots auf der geplanten Strecke. Inzwischen habe ich mir auf das Handy auch verschiedene APP`s geladen - u.a. einen Camping-Finder mit gutem Filter, einen  Bike-Shop Finder sowie einen Free Wi-Fi-Finder.
Das 220 Gramm schwere Garmin GPS 62 S  verfügt über die neueste amerikanische Kartensoftware von Garmin. In diesem Gerät sind ebenso meine gesamte Route einschließlich der Übernachtungsorte abgespeichert. Hilfreich dürfte das Gerät insbesondere in größeren Städten wie Orlando, Las Vegas oder
San Fransico sein.  Die Sotware verfügt zudem über 10 Mio. Points of Interest.  

Fahrrad-Mitnahme im Flugzeug

Da ich ein Lufthansa-Ticket habe - durchgeführt wird der Flug jedoch von Air United - musste ich mich  natürlich auch um  die Fahrradmitnahme bei der Fluggesellschaft kümmern und das Rad dort anmelden.    Die Mitnahmegebühr für den Interkontinentalflug belaüft sich auf 100 Euro "one way". 
 Das Maxinalgewicht des Sondergepäcks darf dabei jedoch 23 Kilogramm nicht überschreiten.
Um das Rad vor möglichen Transportschäden zu schützen,  hatte ich mir in einem Bruchsaler Radgeschäft eine kostenlose Fahrrad-Transportkiste aus stabilem Karton (156x86x28) besorgt. Diese wiegt allein schon 4,1 Kilogramm.
Damit das Rad Platz in der Kiste fand, musste ich zuvor das Vorderrad , den Lowrider, den Sattel und die Pedale entfernen. Außerdem musste ich den Lenker um 90 Grad drehen.  Anschließend polsterte ich die verbleibenden Hohlräume teilweise mit Luftpolsterfolie aus und schützte empfindliche Teile des Rades zusätzlich mit Schaumstoff.

In der Hoffnung, dass das Rad heil ankommt





Camping-Ausrüstung  

2-Mann Zelt Arctis 2 von TATONKA + passende Zeltunterlage ca.3,4 Kg + 0,3 Kg.
DEUTER - Schafsack "Atmosphere 550 L   1370 gr.
Yeti-Daybreak 2.5 Isomatte.  Vorteil: Kann längs gefaltet werden. Kleines Packmaß. 780 Gr.
Trangia- Spiritus - Kochersystem "Mini" incl. Alu-Topf mit o,8 Liter und kleiner Pfanne. Gew.350 Gr.
DEUTER-Rucksack mit einer 3 Liter Trinkblase


 Kleidung

Da es jetzt auch im Süden der USA Winter ist, ist Thermo-Unterwäsche Pflicht. 
Ebenso warme Fingerhandschuhe, eine Wollmütze, ein Halstuch sowie eine Sturmhaube. Eine zweite Radlerhose ist ebenfalls angesagt.
Bei Wind schützt eine wärmende  Softshelljacke. Für Regentage führe ich eine Regenhose, Regenjacke und Gamaschen mit mir. Leichte Gore-Tex Schuhe von MEINDL sollten verhindern, dass ich auch bei längerem Regen nasse Füße bekomme. Ingesamt beläuft sich das Gewicht der Kleidung auf rund sechs Kilogramm.